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Hyperlist

Vorwort

hl1.jpg Bei diesem Programm handelt es sich um einen sehr komfortablen Ersatz des im Pofo standardmäßig eingebauten Adreßbuches. Wer letzteres intensiv nutzt, entdeckt über kurz oder lang einige Schwächen:
So muß dort die Telefonnummer immer in der Kopfzeile stehen, wenn man sie wählen lassen will. Das Format der Telefonnummer ist vorgegeben. Unterlisten, vergleichbar mit Unterverzeichnissen im DOS können nicht angelegt werden.

Genau diese Mankos deckt Hyperlist (HL) ab. Die Erstellung von Unterlisten ist ein mächtiges Instrument, um die Adreßliste übersichtlich zu halten. Stellen Sie sich das wirklich wie ein Inhaltsverzeichnis einer Speicherkarte vor, mit beliebigen Unterverzeichnissen, die auch wieder Unterverzeichnisse haben dürfen.

Die Anwendungsfälle

Beispiel:

Sie sind öfters beruflich unterwegs, müssen demzufolge auch auswärts übernachten. Dazu verwenden wir bei HL den Überbegriff „Übernachtungsmöglichkeiten“.

Mit der Tastenkombination Shift+Enter wandert dieser Begriff in die Kopfzeile und Sie können eine Unterliste anlegen. Nehmen wir nun an, Sie haben als berufliches Reisegebiet Süddeutschland. Als Übernachtungsmöglichkeiten kommen die Städte Würzburg, Nürnberg, Regensburg, Passau, Ulm, und Stuttgart in Frage. Tragen Sie diese Städtenamen in die Unterliste ein.

Mit Shift+Enter legen Sie nun zur jeweiligen Stadt eine Unterliste mit Ihren Lieblingshotels an. Zu diesen Hotels lassen sich dann natürlich die Anschriften auch noch eingeben. Und jetzt kommt noch ein richtiges Schmankerl: es ist möglich, zu jedem Eintrag einer beliebigen Liste eine Bemerkung einzugeben.

Das macht im vorliegenden Fall folgenden Sinn: bei der Hoteladresse kann eine Bemerkung z.B. Info's zum Anfahrtsweg enthalten. Oder eine Bemerkung zur Telefonnummer eines Hotels kann den Namen der Empfangsdame enthalten.

Die Verschachtelung kann ins uferlose betrieben werden. Ich habe in meiner Adressdatei bis zu sieben Verschachtelungen sinnvoll eingesetzt. Es klappt wunderbar, wenn nur die Logik bei den Unterlisten eingehalten wird.

Die Funktionen und Hilfsmittel von HL

HL unterscheidet zwischen dem „BrowseModus“ (= herumstöbern) und dem Editiermodus. Im ersteren kommt man mit der Return- und Escapetaste aus, wie im bekannten Adreßbuch auch. Es kann gesucht, Telefonnummern gewählt und Dateien geladen werden. Nichts neues eben. Es können übrigens auch Adreßbuchdateien geladen werden!
Im Editiermodus haben Sie ein ganzes Bündel an Befehlen zur Hand um schnell und effektiv Ihre Liste zu erstellen. Statuszeilen, die Sie ein- und ausschalten können, informieren Sie jederzeit über Liste, Unterliste sowie die Zahl der Verschachtelungen.
Arbeiten Sie gerne menügesteuert? Sie werden verwöhnt. Alle Befehle und Funktionen können über logisch gegliederte Menüs aufgerufen werden. Für schnelleres Arbeiten stehen Ihnen wichtige Befehle jedoch auch in Form von Tastaturkombinationen zur Verfügung. So muß z.B. das Klemmbrett nicht per Menü aufgerufen werden. Mit Strg+Z wird markiert und mit Strg+C dann kopiert. Einträge können so auf einfachste Art inklusive Unterlisten und Bemerkungen an eine andere Stelle innerhalb der Liste transportiert werden.
Sollten Sie jetzt Appetit bekommen haben, so kann ich das nur allzugut verstehen. Das standardmäßige Adreßbuch ist eben die Grundausstattung, während HL da einiges mehr zu bieten hat. Zum Nulltarif, wohlgemerkt. Zusammen mit einigen Demo-Listen ist es in der Clubmailbox erhältlich.
Ich möchte jedoch nicht verschweigen, daß der Einsatz von HL eine 128K Speicherkarte zwingend erforderlich macht. HL verbraucht 52.903 Bytes plus Ihrer Listen. (Meine Liste mit etwa 150 Adressen benötigt 20.000 Bytes). Die Möglichkeit, jeden Eintrag mit einer Bemerkung versehen zu können, vergrößert leider auch den Speicherbedarf.

Installationsvorschlag

Ich habe mir ein Unterverzeichnis mit dem Namen „ADRESSEN“ angelegt. Darin befindet sich die Datei HL.COM sowie meine Liste PRIVAT.HL. Außerdem habe ich mir auf der selben Speicherkarte ein Unterverzeichnis mit dem Namen „BATCH“ angelegt. Darin findet sich die Stapelverarbeitungsdatei A.BAT. Sie sieht wie folgt aus:

REM Mit "A" HyperList starten
HL

In der Autoexec-Datei muß nun noch der PathBefehl gesetzt werden. Er sollte wie folgt aussehen:

PATH=A:\ADRESSEN\;A:\BATCH\

Damit ist der Pofo für HL konfiguriert. Mit A und Enter wird das Programm geladen. HL erzeugt auf Laufwerk C im Unterverzeichnis „SYSTEM“ eine Datei, die den Namen der zuletzt abgespeicherten Datei.HL enthält. Beim Laden von HL wird auf diese Information zurückgegriffen.

Stefan Dorlach 11/96

software/vorstellung/database/hl.txt · Zuletzt geändert: 12/09/2006 00:09 (Externe Bearbeitung)