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software:vorstellung:dos:tools

DOS-Software

Der Pofo wird immer als DOS-kompatibler Rechner bezeichnet. Das dies nur begrenzt der Fall ist, dürfte mittlerweile jedem Benutzer bekannt sein. Vor allem ist die Hardware-Kompatibilität ein Problem. Es gibt allerdings eine ganze Menge an Software, die nicht für den Portfolio geschrieben wurde und trotzdem einwandfrei läuft. In dieser Rubrik wird Software aufgelistet, die auf dem Portfolio erfolgreich getestet wurde. Aus rechtlichen Gründen kann die Software nicht zum Download angeboten werden, obwohl das meiste Freeware ist. Es werden aber kurze Beschreibungen der Programme mit Beispielen aufgeführt, um sich ein Bild machen zu können, worum es geht. Ist die Software interessant, kann man sie sich von der angegebenen Quelle herunterladen. (35 Programme, Stand 24.01.06)
Sie werden unter den angegebenen Quellen noch mehr Software finden. Sollten sie diese erfolgreich auf dem Portfolio getestet haben tragen sie sie bitte nach. So wird diese Seite zu einem mächtigen Nachschlagewerk.

Dateiname Beschreibung
LOGECHO.COM Erweiterter ECHO-Befehl
QECHO.COM Erweiterter ECHO-Befehl
FPATH.COM Sucht Datei im Systempfad
RANDOM.COM Zufallsgenerator
LISTMOD.COM Verändert das Format von Listen
DELAGE.COM Löscht Dateien, die ein Mindestalter in Tagen haben
DREADY.COM Prüft Laufwerke auf Gültigkeit
EVERY.COM Prüft, ob Programm schon mal verwendet wurde
ISDATE.COM Vergleicht Alter zweier Dateien
TIMENOW.COM Prüft, ob Systemzeit innerhalb eines Bereiches ist
WHAT.COM Gibt die Systemzeit als Errorlevel zurück
CRLF.COM Konvertiert Zeilenumbruch in Dateien zwischen CR und CRLF
LINEX.COM Extrahiert Zeilen aus einer Datei
PACO.COM Fasst mehrere *.COM-Dateien zu einer Bibliothek zusammen
Dateiname Beschreibung
DAYOFWK.COM Ermittelt Wochentag
TPAUSE.COM Wartet auf den Ablauf einer gegebenen Zeit oder einen Tastendruck
HIDE.COM Versteckt Dateien
UNHIDE.COM Löscht das „hidden“-Attribut von versteckten Dateien
  • Simtel.Net (Spiegel) (offline)
Dateiname Beschreibung
CAN.COM Integriert häufig verwendete Parameter in *.COM-Programme
CONVERT.COM Konvertiert Zahlenformate (dezimal, hexadezimal, oktal, binär/dual und ASCII)
PUSHDIR.COM Speichert den aktuellen Pfad (TSR)
POPDIR.COM Springt zu dem mit PUSHDIR gespeicherten Pfad zurück
MEMBRAIN.EXE Erstellt virtuelles Laufwerk im Hauptspeicher
WHEREIS.COM Sucht Dateien im aktuellen Laufwerk
MOVE.COM Kopiert und löscht Dateien laufwerkübergreifend
BASE.EXE Konvertiert Zahlenformate
DELAY.EXE Warteschleife für Bath-Dateien
ALTER.COM Ändert Dateiattribute
KEY-FAKE.COM Simuliert Tastatureingaben
QUERY2.COM Alternative zu ASK
FLIP.COM Einstellen der Konsole
WAIT.COM Wartet n Sekunden
WAITTIME.COM Wartet auf die angegebene Uhrzeit
BOX.COM Umrahmte Textausgabe in Batch-Dateien
DBOX.COM Doppelt umrahmte Textausgabe in Batch-Dateien

Beschreibungen

Die hier beschriebenen Programme wurden auf dem Portfolio getestet und als lauffähig beurteilt. Es können trotzdem unterschiedliche Verhaltensweisen auftreten, zögern sie nicht diese nachzutragen. So wie sie hier beschrieben sind funktionierten sie auf einem Portfolio der BIOS-Version 1.072 mit dem UPDATE.COM geladen.

LOGECHO.COM

Erweiterter ECHO-Befehl, ermöglicht die Verwendung formatierter Zeitangaben. Ideal für die Erstellung von LOG-Dateien.
Syntax: LOGECHO [Zeichenkette][Funktion][/?]
Funktionen:

$DTag (01..31)$hStunde
$MMonat (01..12)$mMinute
$NMonat (Jan..Dec)$sSekunde
$HMonat (hex 1..C)$cHundertstel Sekunde
$YJahr (00..99)$CJahrhundert (19_20)
$WWochentag (Sun..Sat)$VWochentag (0..6)
$ZTag im Jahr (001..366)
$$'$' $+ neue Zeile

Beispiel: geben Sie folgendes in die DOS-Befehlszeile ein.

LOGECHO $W $D.$M.$Y $h:$m:$s hallo

Anwendung:
Nehmen wir an, wir haben einen Wartungsauftrag und wir wollen den Zeitaufwand festhalten:
Abfahrt, Aufenthalt, Rückahrt…
Wir schreiben uns folgende Batch-Datei:

@ECHO OFF
  LOGECHO $W $D.$M.$Y $h:$m:$s %1 >>C:WARTUNG.LOG

Diese Batch-Datei, nennen wir sie WARTLOG.BAT, wird eine formatierte Zeitangabe und das angegebene Ereignis in der Datei C:\WARTUNG.LOG ablegen. Um diese Datei zu erzeugen schreiben wir:

ECHO ------Wartung------ >C:WARTUNG.LOG

Bei der Abfahrt geben wir

WARTLOG Abfahrt

in der Befehlszeile ein. Wochentag, Datum, Uhrzeit und Ereignis werden in C:\WARTUNG.LOG abgelegt.
Bei Ankunft geben wir

WARTLOG Ankunf

ein. Nach den Wartungsarbeiten gehts heimwärts:

WARTLOG Abfahrt

und endlich:

WARTLOG Ankunft

Die Datei C:WARTUNG.LOG müßte dann so aussehen:

  -----Wartung------
  Mon 17.03.03 10:32:40 Abfahrt
  Mon 17.03.03 12:07:53 Ankunft
  Mon 17.03.03 17:42:04 Abfahrt
  Mon 17.03.03 19:28:13 Ankunft

Hieraus lassen sich die Fahrt- und Arbeitszeiten errechnen.
Ein anderes Beispiel: ich will wissen wie oft ich den Portfolio „warm-starte“. Wenn ich die Zeile

LOGECHO $D.$M.$Y $h:$m:$s reboot  >>C:SYSTEM.LOG

in die AUTOEXEC.BAT einfüge wird bei jedem Warmstart die Zeit in die Log-Datei geschrieben.
Die Kürzel der Wochentagsnamen sind auf englisch, der Autor gibt einen Tipp wie man das ändern („patchen“) kann: LOGECHO.PAT.
Eine „ge-patched-te“ Version wird sicher bald beim PCD zu haben sein.

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QECHO.COM

Ausgezeichneter Ersatz für den Befehl „ECHO“. QECHO kann Sonderzeichen, ASCII-Codes und Steuerungsbefehle ausgeben, und das ohne Zeilenumbruch und an jeder beliebigen Bildschirmposition:
Syntax: QECHO [@nnn][„Zeichenkette“][ASCII][Steuerzeichen]
@nnn ist die Bildschirmposition nach Model 100 manier, d.h. als Versatz zur Position 1,1. Auf dem Portfolio heißt das @1 für Zeile 1, @41 für Zeile 2, @81 für Zeile3 u.s.w.
Zeichenketten müssen (anders als bei ECHO) immer in Anführungszeichen („ oder ') angegeben werden, um sie von ASCII-Codes oder Steuerbefehlen zu unterscheiden. Man kann trotzdem weitere Anführungszeichen in der Zeichenkette verwenden:

QECHO "Mit  'Anführungszeichen' geht's." 
                 Mit 'Anführungszeichen' geht's.
QECHO  'Oder "Anführungszeichen" wie diese.'
                 Oder "Anführungszeichen" wie diese.
QECHO "die ""Anfürungszeichen"" auch so."
                 die "Anführungszeichen" auch so.
Steuercodes
CRZeilenumbruch
LFZeilenvorschub
FFSeitenvorschub
ESC n Escape-Sequenz

Beispiel:

QECHO FF >LPT1   (Seitenvorschub)
QECHO ESC "@", ESC "l" 10 >LPT1 (reset, Rand=10 (EPSON)).

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FPATH.COM

FPATH sucht den Pfad der angegebenen Datei.
Syntax: FPATH filename [/S][/P]
FPATH sucht nur in den in der Umgebungsvariable PATH definierten Pfade. Bei *.COM, *.EXE oder *.BAT kann die Dateierweiterung weggelassen werden.
Wird /S angegeben so wechselt FPATH zu dem gefundenen Pfad.
Wird /P angegeben so wird nur der Pfad augegeben (ohne den Dateinamen).
In Batch-Dateien kann der Erfolg über den Errorlevel abgefragt werden.
0=erfolgreich
1=datei nicht gefunden.
Platzhalter (* oder ?) werden zwar akzeptiert, aber nicht aufgelöst, d.h. sie bleiben in der Antwort enthalten.

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RANDOM.COM

Nicht ganz zufälliger Zufallsgenerator.
Syntax: RANDOM n[,m]
Erzeugt eine Zufallszahl zwischen 0 und n, oder n und m (falls angegeben). Der höchste Wert für n (bzw. m) beträgt 65535.
Der Zufallsgenerator scheint mit dem Clock-Tick zusammenzuhängen, auf dem Portfolio bleibt die Zufallszahl innerhalb eines Bereichs 128 Sekunden lang die Selbe! Stellt man den Clock-Tick auf „hoch“ (1 mal pro Sekunde) ändert sich die Zufallszahl jede Sekunde. In dieser Betriebsart verbraucht der Pofo allerdings sehr viel Strom. Den Clock-Tick kann man mit CLKTICK.COM (PCD-CD DEZ 2001) verändern, nach der Verwendung von RANDOM.COM sollte man den Clock-Tick wieder auf LOW (1 mal in 128 Sekunden) setzen um den Stromverbrauch wieder zu senken.

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LISTMOD.COM

Verändert das Format von Listen.
Syntax: LISTMOD [Option] Zeichenkette <Quelle >Ziel
Beispiel:
Erzeugen Sie eine Datei die eine Liste enthält:

DIR >VERZ.TXT

Nun schreiben Sie

LISTMOD $4 $2 $1 <VERZ.TXT >VERZ2.TXT

Wenn Sie sich die Datei VERZ2.TXT ansehen werden Sie feststellen, daß sich die Darstellung verändert hat.
Tokens:

$1..$99bezieht sich auf das n-te Wort der Quellzeile
$0die gesamte Zeile
$*das selbe wie $0
$( $! $) konvertiert: < / > für Umleitungszeichen in Zieldatei
$#dies erzeugt die Zeilennummer der Eingabe, siehe Option /N
$$$
$Lerzeugt Zeilenumbruch und Zeilenvorschub (CR/LF)

Optionen (müssen, wenn verwendet, vor der Zeichenkette stehen)

  • /S… Zusätzliche Trennzeichen können angegeben werden (mit einer Leerstelle abgeschlossen).
  • /X… wie /S, aber es gibt keine vordefiniertenTrenner außer der Leerstelle. Komma, Semikolon oder “=„ müssen, wenn nötig angegeben werden. Option /X ist auch ohne irgendwelche Trennzeichen erlaubt, dann ist nur das Leerzeichen ein Trennzeichen.
  • /Nnnn Anfangswert für den $# Zähler (001, 3 Ziffern ist standard ). Die Anzahl der Ziffern bei der Numerierung hängt von dieser Option ab: N100001 wird 6-stellige Zahlen, N04 2-stellige Zahlen produzieren.
  • /Pc,l Entferne von Spalte c die Länge l (bis Zeilenende falls weggelassen). Nur dieser Teil der Zeile wird zur Ausgabe verwendet. zum Beispiel: /P3 ignoriert die ersten zwei Zeichen der Zeile.
  • /E Leere Zeilen nicht ignorieren.

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DELAGE.COM

Löscht Dateien die ein mindest-Alter in Tagen haben:
Syntax: DELAGE datei.erw tage [option]
Optionen können sein:

  • /R auch „read-only“ (schreibgeschützte) Dateien werden gelöscht.
  • /L es wird eine Liste der in Frage kommenden Dateien ausgegeben (ohne zu löschen).
  • /? kurzer Hilfstext

Beispiel:

DELAGE  *.dry  365 /R

löscht alle Diary-Dateien (*.DRY) die mindestens 1 Jahr alt sind (egal, ob schreibgeschützt).

DELAGE  *.*  7  /L

zeigt alle Dateien an die mindestens eine Woche alt sind (ohne zu löschen).

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DREADY.COM

Prüft ob das angegebene Laufwerk gültig ist, d.h. ob ein Träger bereit ist und/oder beschreibbar ist. Dies soll verhindern, daß DOS die Meldung „Laufwerk X nicht bereit..“ herausgibt.
Syntax: DREADY d [/W]
„d“ ist der Buchstabe des Laufwerks, /W prüft ob das Medium beschreibbar ist. Als Prüfungsergebnis hinterlässt DREADY einen Errorlevel:
0 = ok, Medium bereit
1 = Medium bereit, aber nicht beschreibbar
2 = Laufwerk nicht bereit, kein Medium, oder nicht lesbar.

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EVERY.COM

Verändert das eigene Erstellungsdatum um die Feststellung zu ermöglichen ob das Programm am laufenden Tag (oder Woche) schon aufgerufen wurde. Das Ergebnis wird als Errorlevel ausgegeben.
Syntax: EVERY [DAY][SUN,MON,TUE…] [RES][/?]
DAY prüft ob EVERY. COM am laufenden Tag schon gestartet wurde.
errorlevel=0 EVERY.COM wurde noch nicht gestartet.
errorlevel=1 EVERY.COM wurde bereits gestartet.
SUN,MON,TUE… prüft ob EVERY.COM seit dem letzten angegebeen Wochentag gestartet wurde.
errorlevel=0 EVERY.COM wurde noch nicht gestartet.
errorlevel=1 EVERY.COM wurde an diesem Tag bereits gestartet
errorlevel=2 die Tagesangabe trifft nicht zu (z.B: EVERY SUN am Montag)
Es können mehrere Tage (bis zu 6) in einer Zeile abgefragt werden (EVERY MON WED FRI). Wird EVERY.COM ohne Parameter aufgerufen wird der gegenwärtige Status angegeben.

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ISDATE.COM

Gibt Auskunft über das Altersverhältnis zweier Dateien oder Verzeichnissen.
Syntax: ISDATE Datei1 [+/-Tage] [not] [Verknüpfung] Datei2 [+/-Tage] [/D]
Verknüpfungen

equalDatum1=Datum2 ('equal' kann durch '=' ersetzt werden).
afterDatum2 ist nach Datum1.
beforeDatum2 ist vor Datum1.
notverneint die Verknüpfung (nicht nach, nicht vor, nicht gleich).

Das Ergebnis des Vergleichs wird als Errorlevel ausgegeben:
0 = Vergleich ist richtig.
1 = Vergleich ist falsch.
255 = Datei nicht gefunden oder falsches Format.
An Stelle des Datei- bzw. Verzeichnisnamens kann man auch ein Datum (unbedingt im gegenwärtig eingestellten Format!) angeben oder „today“ (Platzhalter für das aktuelle Datum).
Sonderfunktion /D
Gibt die absolute Differenz (in Tagen) als SET-Befehlszeile aus, z.B:

SET DIFF=12

Leiten sie die Ausgabe in eine Temporäre Batch-Datei (z.B: >a:\isdatdif.bat) um, nach dessen Ausführung steht die Differenz in der Umgebungsvariable 'DIFF'.
Kleines Manko: ISDATE funktioniert nur bis zum Jahr 2079, gerade dann, wenn ich genug Zeit für den Pofo habe. Mist.

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TIMENOW.COM

Stellt fest ob die aktuelle Systemzeit in einem gewissen Bereich liegt.
Syntax: TIMENOW hh[:mm] [-hh:[mm]]
Das Ergebnis wird als Errorlevel ausgegeben, 0 für Ja, 1 für Nein.
Beispiel:

TIMENOW  12:43 - 14:01       (um 13 Uhr wäre der Errorlevel=0, aber um 15:30 wäre er 1)

Die Minuten können weggelassen werden. Wird eine der beiden Zeitangaben weggelassen geht TIMENOW von 00:00 aus. Wenn die zweite Zeitangabe kleiner als die erste ist, geht TIMENOW davon aus, daß sich der Zeitraum über Mitternacht erstreckt.

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WHAT.COM

Gibt Auskunft über die Systemzeit durch Errorlevel.
Syntax: WHAT [Schlüssel]
Schlüssel:

hourStunde 0..24
minuteMinute 0..60
yearDas Jahr minus 1900 (⇒ 100 für das Jahr 2000)
monthMonat 0..12
dayTag 1..31
wdayWochentag (0=Sonntag, 1=Montag,…6=Samstag)

Beispiel:

WHAT  WDAY	(Sonntags wird Errorlevel=0, Mittwochs Errorlevel=3 usw. ausgegeben.)

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CRLF.COM

DOS erwartet einen Zeilenunbruch als Kombination von ASCII-Wert 13 und ASCII-Wert 10. Andere Systeme erwarten nur ASCII-10 oder nur ASCII-13. CRLF konvertiert die Files in die eine oder andere Richtung.
Syntax: CRLF /Option <Quelle >Ziel
Optionen:

  • /C Zeilen nur mit CR (ASCII-13) beenden.
  • /L Zeilen nur mit LF (ASCII-10) beenden.
  • /T entfernt Leerstellen oder Tabulatoren aus der Zeile
  • E[n] entfernt Leere Zeilen mit einer Länge größer als n.

Beispiel:

CRLF /C <Mein.TXT >Dein.TXT	erzeugt eine Version von Mein.TXT ohne LF am Zeilenende namens Dein.TXT

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LINEX.COM

extrahiert Zeilen aus einer Datei.
Syntax: LINEX bereich[,bereich…] <Quelle >Ziel
Bereiche:

von-bisz.B: 100-200schreibt die Zeilen 100 bis 200 der Quelldatei in die Zieldatei.
von-fürz.B: 100(20)schreibt die nächsten 20 Zeilen ab 100 von der Quelldatei in die Zieldatei.
nurz.B: 50schreibt die Zeile 50 der Quelldatei in die Zieldatei.
bis Endez.B: 55-schreibt die Zeilen 55 bis Ende der Quelldatei in die Zieldatei.

Beispiel:

LINEX 1 <Manual.TXT >Titel.TXT	kopiert die Überschrift der Anleitung in die Datei Titel.TXT

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PACO.COM

Fasst mehrere *.COM-Dateien zu einer Bibliothek von max. 60KB zusammen. Um die Programme zu starten gibt man einfach den Namen der Bibliothek als Prefix an.
Syntax: PACO Funktion Bibliothek Programm
Funktionen:

aProgramm hinzufügen
dProgramm entfernen
uProgramm aktualisieren (durch neuere Version ersetzen.
eProgramm extrahieren (zurück zur original *.COM, bleibt aber in der Bibliothek erhalten).
lListet alle in der Bibliothek enthaltenen Programme auf.

Beispiel:

PACO a dip update.com	fügt das Programm update.com zur Bibliothek hinzu
PACO a dip mode.com	fügt das Programm mode.com zur Bibliothek hinzu
PACO l  dip		listet alle Programme der Bibliothek DIP auf.

Um z.B. UPDATE zu starten schreibt man dann DIP UPDATE.

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DAYOFWK.COM

Ermittelt den Wochentag des aktuellen Datums und gibt ihn als Errorlevel wider.
Syntax: DAYOFWK [/?]
/? zeigt einen Hilfstext, um diesen besser sehen zu können leiten Sie die Ausgabe in eine Datei um (z.B.: DAYOFWK /? >c:DAYOFWK.TXT) und betrachten den Text in Ruhe.
DAYOFWK gibt immer den Errorlevel und das englische Kürzel des Wochentags auf dem Bildschirm aus (z.B: 1=Sun). Wollen Sie dies vermeiden leiten Sie die Ausgabe um (z.B: DAYOFWK >nul). Das folgende Beispiel ist eine Batch-Datei die den Wochentag in der Umgebungsvariable „Tag“ in deutscher Sprache ablegt, von dort kann er ausgegeben oder durch andere Batch-Dateien verwendet werden. Beispiel:

@echo off
dayofwk >nul
 if errorlevel=1 set Tag=Sonnag
 if errorlevel=2 set Tag=Montag
 if errorlevel=3 set Tag=Dienstag
 if errorlevel=4 set Tag=Mittwoch
 if errorlevel=5 set Tag=Donnerstag
 if errorlevel=6 set Tag=Freitag
 if errorlevel=7 set Tag=Samstag
echo %Tag%

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TPAUSE.COM

Wartet auf den Ablauf der andegebenen Zeit oder auf einen Tastendruck.
Syntax: TPAUSE [/T:hh:mm:ss] „Zeichenkette“[,Tasten]
TPAUSE gibt die angegebene Zeichenkette aus und wartet bis die angegebene Zeit abgelaufen oder eine Taste gedrückt wird.
Wurde eine Taste gedrückt gibt TPAUSE die Nummer (Reihenfolge der Angabe) als Errorlevel aus.
Errorlevel=0 keine Taste gedrückt
Errorlevel=1 erste Taste der Liste (Befehlszeile) wurde gedrückt.
Errorlevel=2 zweite Taste wurde gedrückt.
usw.
Beispiel:

TPAUSE /T:3 "warte mal.."		TPAUSE wartet 3 Sekunden.
TPAUSE "echt beenden?! ",njq	        TPAUSE wartet auf einen Tastendruck, n: Errorlevel=1, j: Errorlevel=2, q: Errorlevel=3

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HIDE.COM

Setzt das „hidden“-Attribut von Dateien, wodurch sie von den Befehlen DIR, COPY, DEL, REN… nicht mehr gefunden werden, ihren Dienst aber unverändert verrichten. Wildcards (* und ?) werden unterstützt.
Syntax: HIDE <filespec>

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UNHIDE.COM

Löscht das „hidden“-Attribut von versteckten Dateien, wodurch sie für die Befehle DIR, COPY, DEL, REN… wieder sichtbar werden. Wildcards (* und ?) werden unterstützt.
Syntax: UNHIDE <filespec>

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CAN.COM

Integriert häufig verwendete Parameter in *.COM-Programme.

Syntax:   CAN [Originalprogramm] [Programm] [Parameter]

Beispiel:

CAN  MODE.COM  EINSTEL.COM  /SK0  /ALD  /AKD

CAN wird eine Kopie von MODE.COM namens EINSTEL.COM erzeugen die ohne Parameter das tut was MODE.COM mit den erwähnten Parametern täte. Mit EINSTEL.COM in der AUTOEXEC.BAT nehme ich meine Grundeinstellungen auf dem Pofo vor. EINSTEL.COM tut genau das selbe wie MODE /SK0 /ALD /AKD.

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CONVERT.COM

Konvertiert zwischen folgenden Zahlenformaten:

ddezimal (standard)
hhexadezimal
ooktal
bbinär
“ „ASCII

Syntax: CONVERT [von][-bis][„ASCII“]
CONVERT zeigt die Werte immer in allen Zahlenformaten an: dezimal, hexadezimal, oktal, binär und ASCII-Zeichen. Einziger Schönheitsfehler ist der etwas ungeschickte Zeilenumbruch auf dem Portfolio (CONVERT geht von 80 statt 40 Zeichen pro Zeile aus).
Beispiel:

CONVERT 127	die Dezimalzahl 127 wird dargestellt.
CONVERT 21h     die Hexadezimalzahl 21 wird dargestellt.
CONVERT 7o-12   der Bereich zwischen der Oktalzahl 7 und der Dezimalzahl 12 wird dargestellt.
CONVERT "Pofo"  die Zeichenkette "Pofo" wird numerisch dargestellt.

Beim Konvertieren von Bereichen kann es passieren, daß die Ergebnisse ziemlich schnell vor einem herscrollen. Die Ausgabe läßt sich prinzipiell umleiten, z.B. in eine Datei ( >C:LOG.TXT ), die man sich in Ruhe im Editor anschauen kann, dummerweise werden die ASCII-Zeichen nicht mitüberliefert weil Sie in Anführungszeichen (“) stehen. Trotz aller Schönheitsfehler ein recht nützliches Programm, vor allem für Programmierer, durch seine Größe (1001 Bytes) ideal für den Pofo.

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PUSHDIR.COM / POPDIR.COM

Speichert den aktuellen Pfad um mit POPDIR.COM zurückkehren zu können. PUSHDIR.COM installiert beim ersten Aufruf ein TSR (880 Bytes) und meldet „PUSHDIR installed“. Danach speichert es bei jedem weiteren Aufruf den gegenwärtigen Pfad (Laufwerksübergreifend), beim nächsten Aufruf von POPDIR.COM kehrt man zum gespeicherten Pfad zurück.
Beispiel:

PUSHDIR
C:
CD SYSTEM
DIR
PAUSE
POPDIR
DIR

Quelle: BATPOWER.ZIP (http://www.digsys.bg/simtel.net/msdos/sysutl.html)
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MEMBRAIN.EXE

Hiermit läßt sich eine weitere RAMdisk nebst C: installieren.
Als Parameter werden die Größe in KB, die Sektorgröße in Byte, die Anzahl der Sektoren pro Cluster, die Anzahl der Verzeichniseinträge und das Zielverzeichnis für den Treiber übergeben.
Als Beispiel sei ein Lauferk D: (MEMBRAIN nimmt immer den nächsten freien Laufwerks-Buchstaben) zu erstellen, daß 8KB groß ist, eine Sektorgröße von 128 Bytes hat, einen Sektor pro Cluster, und bis zu 64 Directory-Einträge. Der Treiber soll in C:\SYSTEM\ stehen:

MEMBRAIN 8,128,1,64,C:\SYSTEM

Nun muß nur noch der Treiber in der CONFIG.SYS angemeldet werden:

DEVICE=C:\SYSTEM\MEMBRAIN.SYS

Nach einem Warmstart steht nun das Laufwerk D: zur Verfügung.
Einschränkungen:
Bei jedem Warmstart des Portfolios wird das Laufwerk gelöscht, es läßt sich nicht formatieren und der Befehl CHKDSK führt beim Portfolio zum Absturz. Die Befehle DIR, LABEL und MD (MKDIR) dagegen funktionieren. Das Laufwerk wird nur angelegt wenn noch mindestens 64KB Speicher vorhanden sind.

Quelle: BESTUTIL.ZIP (http://www.digsys.bg/simtel.net/msdos/sysutl.html)
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WHEREIS.COM

Sucht und listet Dateien im aktuellen Laufwerk.
Syntax: WHEREIS <filespec>
Wildcards (* und ?) werden unterstützt.
Beispiel:

WHEREIS *.BAT

listet alle Batch-Dateien auf dem aktuellen Laufwerk.

Quelle: BESTUTIL.ZIP (http://www.digsys.bg/simtel.net/msdos/sysutl.html)
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MOVE.COM

Kopiert Dateien in das angegebene Zielverzeichnis und löscht sie vom Ursprungsort.
Syntax: MOVE <filespec> <destination> [/E/T/Y]

/EQuelle nach dem Kopieren löschen.
/TCopyrightmeldung unterdrücken.
/Y Betstätigungsabrage unterdrücken.

Beispiel:

MOVE a:\app\*.dry d:\backup\ /E/T/Y

Kopiert alle Terminplaner-Dateien von Laufwerk A: nach D:\BACKUP\ und löscht sie vom Quellverzeichnis. Der Copyrighttext wird unterdrückt und die Bestätigungsabfrage wird übersprungen.
ACHTUNG: Nur auf RAM-Karten und Laufwerk C: geprüft. Vorsicht mit AT-Laufwerken (Festplatten, CF-Karten…)

Quelle: BESTUTIL.ZIP (http://www.digsys.bg/simtel.net/msdos/sysutl.html)
Download

BASE.EXE

Konvertiert Zahlenformate zwischen binär, dezimal, oktal und hexadezimal. Auf Grung seiner Größe von 32325 Bytes nicht unbedingt die erste Wahl für den Pofo, läuft aber einwandfrei.
Syntax: BASE zahl
Bei Dezimalzahlen kann die Angabe des Formats weggelassen werden, bei allen anderen muß das Format durch den entsprechenden Buchstaben angegeben werden:

bfür binär
ofür oktal
hfür hexadezimal

Beispiel:

BASE FFh

rechnet die hexadezimale Zahl in alle anderen Formate um un gibt sie am Bildschirm aus.

Quelle: BF_UTIL5.ZIP (http://www.digsys.bg/simtel.net/msdos/sysutl.html)
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DELAY.EXE

Verzögert die Weiterverarbeitung von Batch-Dateien um die angegebene Anzahl von Sekunden. Wärend der Ausführung wird die noch zu wartende Zeit angezeigt.
Syntax: DELAY n /S
n ist die Anzahl von Sekunden zwischen 0 und 32767, Werte darüber werden als 0 interpretiert.
Durch drücken einer beliebigen Taste kann die Warteschleife vorzeitig beendet werden.
Mit einer Größe von 14373 Bytes doch ein bißchen fett für den Pofo, aber läuft.

Quelle: BF_UTIL5.ZIP (http://www.digsys.bg/simtel.net/msdos/sysutl.html)
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ALTER.COM

Zeigt oder ändert die Attribute der angegebenen Datei.
Syntax: ALTER <filespec> /NRHVSAB

N für normal (nur Attribut B)
R für Read only (Schreibschutz)
H für Hidden file (unsichtbar)
S für System-Datei
A für archiviert und
B für nicht archiviert.

Beispiel:

ALTER autoexec.bat

Zeigt die Attribute der autoexec.bat

ALTER autoexec.bat /H

Die Datei wird unsichtbar (der Befehl DIR zeigt sie nicht mehr), aber sie bleibt ausführbar und editierbar.

Quelle: BATPOWER.ZIP (http://www.digsys.bg/simtel.net/msdos/sysutl.html)
Download

KEY-FAKE.COM

Füllt den Tastatur-Puffer mit den angegebenen Zeichen um nachfolgenden Programmen eine Tastatureingabe vorzutäuschen. Die zu simulierenden Tasten können als Dezimalzahl oder Zeichenkette angegeben werden. Erweitete ASCII-Werte (Funktionstasten, Alt, Strg…) werden durch ein `@' angeführt.
Somit lassen sich sehr leistungsfähige Batch-Dateien erstellen, es lassen sich ganze Programme steuern. Dies ist praktisch bei Programmen die keine Parameter in der Kommandozeile unterstützen.
Allerdings muß die Zeichenfolge vor dem Laden des Programms in den Tastaturpuffer geschrieben werden.
Syntax: KEY-FAKE argumente
Argumente können Zeichenketten (in Anführungszeichen), oder Dezimalzahlen (ASCII-Codes) sein.
Beispel:

KEY-FAKE "Hallo Liebe Freunde," 13
APP /E

Der Texteditor wird geladen und die Grußzeile wird eingefügt.
Es können auch erweiterte ASCII-codes (zB.: Funktionstasten) angegeben werden.

KEY-FAKE "liebe Grüße und bis dann." @56 "ds" 13 27
APP /E

Der Texteditor wird geladen, die Schlußzeile wird eingefügt, Fn_1 wird gedrückt, d für Dateien, s für speichern und Enter. Dann wird die Escape-Taste für verlassen simuliert.

Quelle: BATPOWER.ZIP (http://www.digsys.bg/simtel.net/msdos/sysutl.html)
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QUERY2.COM

Fragt einen Tastendruck des Benutzers ab. Es ist praktischer als andere Programme wie ASK:
-Jede Art von Zeichen (auch Sonderzeichen) können verwendet werden.
-Als Errorlevel wird der ASCII-Code und nicht die Ordinalzahl übergeben, wenn mal Optionen gelöscht werden muß nicht die ganze Abfrage korrigiert werden.
Syntax: QUERY2 „xyz“ „text“
Beispiel:

@echo off
query2 "jn " "`j' `n' oder Leertaste"
if errorlevel=110 goto nein
if errorlevel=106 goto ja
if errorlevel=32 goto leer
:nein
 echo ja
goto ende
:ja
 echo nein
goto ende
:leer
echo leer
:ende

Quelle: BATPOWER.ZIP (http://www.digsys.bg/simtel.net/msdos/sysutl.html)
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FLIP.COM

Nimmt einige Einstellungen der Konsole vor.
Syntax: FLIP argument option
Argumente: NUM, CAPS, MONO, COLOR
Optionen: ON, OFF, 40, 80
Beispiel:

FLIP CAPS ON

stellt die Tastatur auf Großbuchstaben.

FLIP COLOR 40

stellt das display auf Farbe mit maximal 40 Zeichen pro Zeile. Beim Portfolio wenig sinnvoll wie man dann sieht.

Quelle: BATPOWER.ZIP (http://www.digsys.bg/simtel.net/msdos/sysutl.html)
Download

WAIT.COM

Wartet für die angegebe Anzahl Sekunden. Keine Bildschirmausgabe, keine Möglichkeit vorzeitig abzubrechen.
Syntax: WAIT n
n ist die Anzahl der Sekunden.
Beispiel:

echo moment...
wait 5
app /e

die Textverarbeitung wird geladen, aber erst fünf Sekunden nach dem „moment…“ auf dem Bildschirm erschienen ist.

Quelle: BATPOWER.ZIP (http://www.digsys.bg/simtel.net/msdos/sysutl.html)
Download

WAITTIME.COM

Wartet auf die angegebe Uhrzeit in Stunden, Minuten und Sekunden.
Syntax: WAITTIME HH:MM:SS
Hiemit kann die Verarbeitung der nächsten Zeile einer Batch-Datei auf eine bestimmte Uhrzeit festgelegt werden. Dabei darf der Rechner natürlich nicht ausgeschaletet werden. Beim Pofo also das Netzteil anschließen! Der Portfolio schaltet wärend das Programm läuft nicht von selbst ab.

Quelle: BATPOWER.ZIP (http://www.digsys.bg/simtel.net/msdos/sysutl.html)
Download

BOX.COM und DBOX.COM

Textausgaben in Batch-Dateien können hiermit etwas eleganter gestaltet werden. Alles was hinter dem Programmnamen steht wird beim Aufruf als Ausgabetext verwendet. Bei Zeilen die länger als 36 Zeichen sind wird die Ausgabe auf dem Pofo etwas unschön.
Syntax: BOX text
BOX zieht einen einfachen Rahmen um den auszugebenden text.
Syntax: DBOX text
DBOX zieht einen doppelten Rahmen um den auszugebenden text.

Quelle: Mindprod (http://mindprod.com)
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software/vorstellung/dos/tools.txt · Zuletzt geändert: 21/04/2015 00:04 (Externe Bearbeitung)