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Das Diary – Der Terminplaner

interneapsbild.jpg

vorher ...

Gleich vorweg:

Nach dem heutigen Stand der Technik ist die Terminverwaltung von unserem kleinen Pofo leider nicht das Gelbe vom Ei. Man kann ohne Übertreibung sagen, daß eigentlich jeder Terminplaner für 50.- DM besser organisiert ist.

Das ist zwar meine eigene Meinung, aber sicherlich gibt es PofoUser, die mit dem Planer gut zurecht kommen.

Starten des Diary oder Zeitplaners.

Aus dem Dos Prompt heraus gibt es wie immer mehrere Möglichkeiten. Mit dem Befehl APP/D startet der Terminplaner. Mit der Atari und der D Taste geschieht selbiges, wie sich aus dem Filemanger oder der Systemübersicht der Zeitplaner auch starten läßt.

Grundsätzlich sucht das Programm zuerst in C:\ System Ordner eine Datei die Diary.DRY heißt. Liegt diese Datei an dieser Stelle und nur dann, werden Termine auch klingeln oder pipen, sollte man diese Funktion aktiviert haben. Aber wie jede Applikation aus dem PofoBios läßt sich diese Datei auch am anderen Ort ablegen. Zum Beispiel in A:\…. Das Programm warnt auch, wenn man die Datei nicht im System Ordner ablegt, das Alarme nicht klingeln werden.

Der große Vorteil des Planers ist die Erinnerung bei Terminen, weil ein Interuppt im Bios auch bei ausgeschaltetem Pofo nach einer bestimmten Zeit nachschaut ob ein Termin vorhanden ist und sich ggf. meldet. Sollte man den Pofo auf dem Arbeitstisch oder Nachtisch haben, kann man sich also wecken oder erinneren lassen.

Die ersten Fenster …

diary_monatsansicht.jpg

Wir haben also nach den Start das Fenster des Terminplaners vor uns, was etwa so aussehen kann. Mit F5 läßt sich der Rahmen wie in jeder interen Anwenung ein und ausschalten. Die Daten werden in der Permdat.dat abgespeichert. Die aktuelle Datei, die Anzahl der Eintrträge, Uhrzeit, Datum und Status des Schreibemodus stehen im Rand. Grundsätzlich steht der Planer an der Stelle des aktuellen Datums.

Betrachten wir uns einmal die Einzelnen Zeichen, die evtl. hinter den Datum stehen:

  1. * Mindestes ein Termineintrag ist für diesen Tag eingetragen
  2. j Mindestens ein Eintrag, der jährlich wiederholt werden soll ist eingetragen.
  3. m Mindestens ein Eintrag, der wöchentlich wiederholt werden soll ist eingetragen.
  4. t Mindestens ein Eintrag, der täglich wiederholt werden soll ist eingetragen.
  5. a Mindestens ein Eintrag, der arbeitstäglich wiederholt werden soll ist eingetragen.

Wobei das arbeitstäglich Montag bis Freitag bedeutet.

Mit dem Pfeiltasten läßt sich der Cursor verschieben, also auf einen Tag setzen. Die Übersicht des Kalenders ist sehr praktisch und ein ganz normaler Kalender. Mit den Bild­ Tasten springt man monatsweise vor oder zurück. Mit der Return erreicht man dann die Terminliste, in der dann Eintragungen gemacht werden können oder Änderungen vorgenommen werden können.

Hier sieht man dann auch alle Termine in einer Liste.

Die Übersicht (Liste)

diary_tagesansicht.jpg Sehen wir uns einmal die Übersicht der Termine an.

In der ersten Zeile, der Editorzeile steht in der Regel nichts. Nach einem Trennstrich in dem das Datum des Termins angezeigt wird , auf dem der Pfeil zeigt kommen dann die Termine.

Vor den den Eintragungen stehen dann die Symbole, die wir auch in der Kalenderübersicht schon gesehen haben, sofern angewählt. Also ob ein Termin wiederholt wird und ob er ein Alarmflag besitz, also zu einer bestimmten Zeit klingelt. Sind mehrere Termine für einen Tag eingetragen, so werden die unter dem Datum aufgelistet.

Nach dem Flags steht die Uhrzeit und dann der Termintext. In der Regel ist er länger als die Bildschirmanzeige und kann mit dem PfeilTasten angesehen werden. Dabei rutscht der Bildschirm einige Zeichen nach links weg und man kann den Rest des Textes ansehen.

Das Menü …

diary_menue.jpg Bevor wir nun einen Termin anlegen und oder Editieren witmen wir uns einmal der Atrari Taste und oder der F1 Funktion mit der wir das bekannte Menu der Applikationen aufrufen können.

Die ersten beiden Eintragungen sollten uns bekannt vorkommen. Mit der „DATEIEN….“ Funktion können die Diarydaten gespeichert, geladen, gedruckt und eine leere Datei erzeugt werden. Man kann mit der „Mischen“ ­Funktion auch verschiedene Termindateinen mischen zu einer einzigen.

Interesant ist, daß alle Termine gleich einsortiert werden, also über das Jahr verteilt werden. Je nach Größe der Datei kann das schon die einige Sekunden Wartezeit kosten. Die dann im Speicher befindliche Datei kann dann als neue Datei abgespeichert werden. Dabei sollte man auch einen neuen Namen verwenden, weil sonst eine der Dateien überschrieben wird.

Der zweite Punkt „Suchen“ entspricht fast exakt dem „Suche“ Punkt aus der Textverarbeitung. „Verschieben“ dient, wie der Name schon sagt, zum Verschieben von Terminen.

Dabei muß man immer Datum und Uhrzeit bestätigen oder eingeben. Eine etwas nervige Eingabe, weil man oft nur Uhrzeit oder Datum verändert. aber nach Aufruf der Funktion gibt man zuerst die Uhrzeit an und dann das Datum. „Wiederholen“ ist nun der Punkt bei dem ich entscheiden kann, ob der Termin nach Ablauf wieder erscheinen soll.

Dabei stehen wie gesagt: diary_repats.jpg

  • Täglich
    • also jeden Tag der Woche erscheint der Termin zur selben Zeit wiederWöchentlich
    • der Termin kommt z.B immer Mittwochs wieder.Arbeitstäglich
    • also nur an den Tagen Mo, Di, Mi, Do und FR
  • Monatlich
    • also einmal im Monat z.B am 15.
  • Jährlich
    • einmal im Jahr am 15.12 z.B
  • oder man löscht das Flag wieder mit Löschen

Diese Funktion ist eine sehr praktische Sache. Geburtstage kommen bekanntlich alle Jahre wieder. Also braucht man sich das nicht zu merken. Man trägt einfach einen Gebursttag ein, setzt die Wiederholenfunktion auf jährlich und der Ternin verschiebt sich nach Ablauf ins nächste Jahr.

Der Alarm.

Will man nun auch noch erinnert werden, so setzt man das Alarmflag. Nun kommt eine Eigenheit des Pofos und in meinen Augen auch eine Unzuverläßichkeit: Erstellt man einen Termin mit einem Alarmflag muß man die Datei abspeichern und den Planer verlassen, wieder aufrufen, wieder verlassen und erst dann klingelt der Alarm, sollte der Pofo ausgeschaltet sein.

Irgendwie scheint das auch ein Myterium zu sein, mit dem Klingeln des Pofos. Ich persönlich bin noch nicht dahinter gestiegen und kann daher auch nicht DIE Lösung präsentieren, wann nun ein Termin wirklich sicher klingelt.

Die „Hilfe“ Funktion informiert wie immer in einer kleinen Überischt über die wichtigsten Funktionen.

Einen Termin erstellen...

Kommen wir nun also zur Eingabe eines Termins.

Steht der Cursor in der ersten Zeile und blinkt, kann man einen Termin eingeben. Zuerst sollte man die Uhrzeit im Format HH:MM eingeben. Tut man das nicht und gibt gleich den Termintext ein, wird die Uhrzeit genommen, die zum Zeitpunkt des Startens des Terminplaners aktuell war. Sollte man diese Uhrzeit einmal geändert haben, bleibt diese eingestellt.

Nun kann man den Text eintragen und mit Return bestätigen.

Bei Editieren bewegt man zuerst den Cursor auf den Termin, den man verändern möchte und drückt dann die Taste Return. Was sich nicht ändern läßt, ist die Uhrzeit. Das muß man mit der Verschiebe­-Funktion aus dem Menü heraus machen.

Das Klemmbrett

diary_klemmbrett.jpg Kommen wir etwas zum dem Klemmbrett, was auch hier ein gute Hilfe zum Dateneditieren bietet.

Wie auch in der Textverarbeitung kann man mehrere Datensätze ausschneiden und wieder einfügen. Mit der F3 Taste ruft man das Menü auf und markiert einen Termin. Dann verschiebt man den Cursor auf einen Termin unterhalb der Markierung und ruft das Menü wieder auf. Nun kann man „Kopieren“ oder „Ausschneiden“ wählen und hat diese Daten in dem Klemmbrett. Jetzt kann man eine neue Datei erstellen mitAtari+D+N um diese Daten wieder einfügen mit der F3 und Einfügen­Funktion. Man hat also Termine exportiert in eine neue Datei. Man kann diese Daten aber auch in der Textverarbeitung einfügen, wenn man dort die Einfügefunktion des Klemmbrettes verwendet.

Sollte man nun bei der Terminübersicht mit der Del einen Eintrag löschen, so kann man diesen an einer anderen Stelle wieder einfügen. dabei wird nur der Text und die Uhrzeit eingetragen. Das Datum wird an der Stelle übernommen an der eingefügt wird.

Ein praktische Funktion, wenn man Termine verschieben, will ohne die Verschiebe-Funktion des Menüs.

Zum Schluss

Im Großen und Ganzen ist das alles was man mit dem Terminplaner machen kann.

Ich benutze Ihn wegen der Unzuverläßigkeit beim Alarmieren nur für Geburtstage. Ich habe immer eine Übersicht, wer gerade als nächstes dran ist und beschenkt werden will.

Wer Zeit und Lust hat, kann auch die Feiertage eingeben, für sein oder alle Bundeslänger. Ein Idee für eine Datei zum ablegen hier im Wiki. Wer also etwas Zeit hat, gibt alle Feiertage ein, speichert diese Datei in einem DRY­-Format und jeder, der möchte kann über die Mischfunktion die Daten zufügen.

Michael Schröder 20/12/2005 20:29

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